Die nordamerikanische Session, auch als New Yorker Session bekannt, ist eine der drei Haupt-Handelssitzungen im globalen Forex-Markt – neben der asiatischen und europäischen Session. Sie beginnt mit der Eröffnung der US-amerikanischen Finanzmärkte und ist bekannt für ihre hohe Liquidität, ausgeprägte Volatilität und den starken Einfluss auf den Tagestrend.
Handelszeiten (GMT):
- 13:00 bis 22:00 Uhr (Winterzeit)
- 12:00 bis 21:00 Uhr (Sommerzeit, wegen Zeitumstellung in den USA)
Wichtige Merkmale der nordamerikanischen Session:
- Starke Marktbewegungen, insbesondere während der Überlappung mit der europäischen Session (ca. 12:00–16:00 GMT), dem volatilsten Zeitraum des Tages;
- Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten und Nachrichten aus den USA und Kanada (z. B. Arbeitsmarktzahlen, Zinsentscheidungen, Inflationsdaten);
- Besonders aktive Währungspaare sind: EUR/USD, USD/JPY, GBP/USD, USD/CAD und andere Paare mit dem US-Dollar oder Kanadischen Dollar;
- Nach Schließung der europäischen Märkte nimmt die Aktivität in der Regel etwas ab, bleibt jedoch bis zum US-Börsenschluss relevant.
Die nordamerikanische Session kann bestehende Trends verstärken oder umkehren und ist daher entscheidend für die Tagesperformance vieler Trader. Aufgrund der Vielzahl an Impulsen nutzen sowohl Daytrader als auch Swing-Trader diese Session für ihre Strategien.
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